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Speisen aus den Walled Villages

Speisen aus den Walled Villages

Einige der frühen Bewohner Hong Kongs haben in den ummauerten Dörfern, den „Walled Villages“, die in den heutigen New Territories liegen, gewohnt. Die Mauern boten Ihnen einst Schutz vor Räubern und Tigern. Heute sind weder bewaffnete Räuber noch Wildkatzen in Hong Kong unterwegs, dennoch bleiben die Mauern und auch der Kochstil der Bewohner bestehen.

Das Essen der Walled Villages setzt auf frische und saisonale Kost. Diese Speisen sind typischerweise rustikal, herzhaft und mit einer reichhaltigen dunklen Konsistenz, die sie von der kantonesischen Küche unterscheidet.

Wissenswertes?

Der Legende nach ist das Gericht „Poon Choi" (auch genannt Big Bowl Feast) auf der Flucht des Herrschers der Southern Song Dynastie (1127 - 1279) enstanden, als dieser Zuflucht in den New Territories vor den einmaschierenden Mongolen suchte. Die Einwohner sandten die besten Speisen, die sie auftreiben konnten in großen Waschkörben zum Herrscher. Unabhängig der wahren Herkunft ist „Poon Choi“ ein kulinarisches Erlebnis in Hong Kong geworden, und ist somit ein Teil des immateriellen Kulturerbes der Stadt.

Das bekannteste Gericht aus den Walled Villages nennt sich „Poon Choi“ oder „Big Bowl Feast“.  Eine Vielzahl an Zutaten wird in einer großen Schüssel geschichtet und in einer Gruppe gegessen. Das „Big Bowl Feast“ kann Schweine-, Rind-, Hühnchen-, Enten- und Lammfleisch sowie Krabben, Pilze, Chinakohl und Tofu von neun bis hin zu 12 Schichten beinhalten - genug, um eine Gruppe von bis zu 10 Personen zu sättigen. Die Zutaten werden in der Schüssel nicht gemischt, sondern Schicht für Schicht gegessen.

Weitere traditionelle Gerichte sind z.B. Hähnchen gekocht in fünf verschiedenen Soßen oder gebratene Mungobohnen mit Garnelen und Muscheln.

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